Einladung zur Ausstellungseröffnung am 12. 01. 2010

Unsere Ausstellung „Berliner Stadtbild im Wandel seit 1989“ geht auf die Reise und wird ab Januar 2010 im Institut für Europäische Ethnologie zu sehen sein. Thematisch setzen wir uns darin mit städtebaulichen Veränderungen sowie dem Umgang mit DDR-Hinterlassenschaften im vereinten Berlin auseinander.

Im Anschluss an das Institutskolloquium „Visual Encounters“ mit dem Vortrag von Dr. Grit Lemke zum Thema „BILDER IM TRANSIT – RITES DE PASSAGES IN OSTEUROPÄISCHEN DOKUMENTARFILMEN NACH 1989 IM VERGLEICH“ um 18 Uhr wird die Ausstellung dann um 20 Uhr eröffnet.

Wir laden Sie herzlich ein, an beiden Veranstaltungen teilzunehmen:

Am Dienstag, 12. Januar 2010,

um 18:00 Uhr (c.t.) >>> Vortrag von Dr. Grit Lemke >>> Raum 311

um 20:00 Uhr >>> Eröffnung der Ausstellung „Berliner Stadtbild im Wandel seit 1989“ >>>  2. Etage des Instituts für Europäische Ethnologie.


Institut für Europäische Ethnologie:

Mohrenstr. 41, 10117 Berlin > Stadplan

Am besten erreichen Sie uns über die Haltestellen:

U2 > Hausvogteiplatz

U2 & U6 > Stadtmitte

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Impressionen vom Bildungstag

Unser herzlicher Dank geht an Jakob Konrad Rürup, der den Bildungstag für uns fotografisch dokumentierte.

Begrüßung durch Sophia Bickhardt, Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba (Direktor des Instituts für Europäische Ethnologie) und Ruth Ellerbrock (Leiterin der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin)

Moderation der Messe durch Julia Katharina Schmitt und Bernd Kessinger. (Mitte: Sophia Bickhardt)

Stände der Messe, hier: Deutschland Archiv und Haus der Demokratie und Menschenrechte

Die Ausstellung »Berliner Stadtbild im Wandel nach 1989«

Der von den Studentinnen selbst konzipierte und realisierte "Stadtplan zum Anfassen" gibt Informationen zu den Straßenumbenennungen in Berlin-Mitte

Teilnehmer der Podiumsdiskussion »Zukunftsfähige DDR-Geschichte? Geschichtspolitik, Erinnerungskultur und politische Visionen« (von links nach rechts): Prof. Dr. Rainer Eckert (Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig), Prof. em. Dr. Ludwig Elm (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Kathrin Schmidt (Schriftstellerin, Trägerin des Deutschen Buchpreises 2009), Sophia Bickhardt, Dr. des. Liza Candidi, (Ethnologin, Trient / Italien)

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Wir laden Sie herzlich ein…

 

zu unserem Bildungstag 1989/2009.

 

Zeit: 27.11.2009, 12-19 Uhr

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Seminargebäude am Hegelplatz, Dorotheenstr. 24, Nähe Bahnhof Berlin-Friedrichstr. >>> Stadtplan

Der Eintritt ist frei!

 

Hier finden Sie unser PROGRAMM

und hier eine BESCHREIBUNG

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„Die DDR hat’s nie gegeben“ Bildungstag zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur

Der 20. Jahrestag von friedlicher Revolution und Mauerfall bietet Anlass zum Feiern, zugleich treten Konflikte um die Bewertung der DDR zutage. Es stellt sich die Frage: Wie kommt zustande, was wir öffentlich erinnern – und was nicht? Zum Ende des Jubiläumsjahres 2009 soll dies kritisch gewürdigt und die Debatte über die DDR selbst thematisiert werden. Dazu findet am Freitag, 27.11.09 von 12-19 Uhr in der Humboldt-Universität ein Bildungstag statt. Er steht unter dem Motto:

„Die DDR hat’s nie gegeben“ – Geschichtspolitik und Erinnerungskultur 20 Jahre nach „1989“.

Bestandteile sind eine Messe mit Begleitprogramm, eine Ausstellungseröffnung und eine Podiumsdiskussion.

Der Eintritt ist frei.


>>>>> In der PODIUMSDISKUSSION Zukunftsfähige DDR-Geschichte? Geschichtspolitik, Erinnerungskultur und politische Visionen werden Positionen zur DDR und des Umbruchs von 1989 diskutiert. Die Podiumsgäste gehen auf das Ringen um Deutungshoheit im öffentlichen Diskurs ein und debattieren, auf welche Weise hierbei Geschichtspolitik praktiziert und indirekt über Zukunft verhandelt wird.

Frau Kathrin Schmidt, Trägerin des Deutschen Buchpreises 2009, wirkte während des Umbruchs am Runden Tisch Berlin mit und war von 1991-93 Redakteurin der Frauenzeitschrift YPSILON, die im Zuge der „Wende“ entstand.

Der Historiker Prof. Dr. Rainer Eckert ist Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig und Professor am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.

Prof. em. Dr. Ludwig Elm hatte einen Lehrstuhl für Geschichte an der Universität Jena inne, war seit 1952 Mitglied der SED, von 1994-1998 Bundestagsabgeordneter der PDS und arbeitete in der Enquete-Kommission Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der Deutschen Einheit mit.

Den Impulsvortrag hält die Ethnologin Dr. des. Liza Candidi aus Trient / Italien. Sie hat über „Gedächtnisräume im post-sozialistischen Berlin“ promoviert und bringt eine Außenperspektive ein.

 

>>>>> Bei der AUSTELLUNG Wandlungen des Berliner Stadtbildes seit 1989 steht die Frage im Mittelpunkt, wie mit Eingriffen in das Berliner Stadtbild Erinnerung – oder Vergessen – beeinflusst wird. Von Studentinnen erarbeitet, werden Diskussions- und politische Entscheidungsprozesse nachgezeichnet, die zur Veränderung von Straßennamen, zum Abriss des Lenindenkmals und zur Schleifung der Großgaststätte Ahornblatt geführt haben. Am Beispiel des Palastes der Republik wird das Fortleben von ehemals materialen Zeugnissen der DDR in virtuellen Räumen diskutiert.

 

>>>>> Der Bildungstag wird von einer MESSE umrahmt, auf der Akteure der Erinnerungslandschaft ihre Arbeit präsentieren. Unter ihnen sind die Robert-Havemann-Gesellschaft, die Stiftung Berliner Mauer, das DDR-Museum, die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Haus der Demokratie und Menschenrechte. In einem BEGLEITPROGRAMM stellen sich die einzelnen Einrichtungen vor. Ebenso finden eine Buchpräsentation und ein Workshop statt.

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PROGRAMM

12 Uhr >>> Dialogbegrüßung:

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Direktor des Instituts für Europäische Ethnologie, link

Ruth Ellerbrock, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin, link

Messe und Begleitprogramm:

Akteure der Erinnerungsarbeit stellen sich vor:

Robert-Havemann-Gesellschaft, link

Stiftung Berliner Mauer, link

DDR-Museum, link

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, link

Haus der Demokratie und Menschenrechte, link

Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, link

Zeitzeugenbörse e.V. link

Cultus e.V., link

Deutschlandarchiv, link

Gesellschaft Historisches Berlin e.V., link

 

14 Uhr >>> Ausstellungseröffnung:

Wandlungen des Berliner Stadtbildes seit 1989

Diskussionen und politische Entscheidungen um neue – alte Straßennamen, das Lenindenkmal, die Großgaststätte Ahornblatt; Beobachtungen zum Fortleben des Palasts der Republik in virtuellen Räumen

 

17 Uhr >>> Podiumsdiskussion:

Zukunftsfähige DDR-Geschichte? Geschichtspolitik, Erinnerungskultur und politische Visionen

mit:  Kathrin Schmidt, Schriftstellerin, Trägerin des Deutschen Buchpreises 2009

Prof. Dr. Rainer Eckert, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig

Prof. em. Dr. Ludwig Elm, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Impulsvortrag: Dr. des. Liza Candidi, Trient / Italien

 

>>> Ausklang bei Gebäck und Wein

 


Ein Projekt von Studierenden des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität Berlin in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin und mit Unterstützung der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft.

Konzept und Realisierung: Sophia Bickhardt, Andrea Gohde, Bernd Kessinger, Steffi Kräft, Julia Katharina Schmitt, Agnieszka Szczepanska, Franziska Wölky

Kontakt: Sophia Bickhardt, Landeszentrale@senbwf.berlin.de

Mit freundlicher Unterstützung der HUMBOLDT-UNIVERSITÄTS-GESELLSCHAFT

Eintritt frei

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